Außerdem finden Sie hier alle wichtigen Informationen zu Gardinenstangen, Deko-Artikeln und Sonnenschutzartikeln, rund um Ihre Fenster. Gestaltungsvorschläge, Problemlösungen und Hinweise aller Art zu Ihren Fragen. Sollten Sie etwas vermissen, dann senden Sie uns einfach eine eMail mit Ihren Fragen, Anmerkungen oder Anregungen zu Gardinenstangen. Wir werden immer wieder weitere Informationen über Gardinenstangen hinzufügen.
Gardinenstange ausmessen
Am besten messen Sie Ihre Fensterbreite (Fenstersturz) und zählen auf jeder Seite 15 - 20 cm dazu. Zum Beispiel ist Ihr Fenster 140 cm breit, dann ist eine ideale Länge für eine Gardinenstange 170 bis 180 cm. Auf den Zentimeter genau kommt es dabei nicht an, da besonders größere Enstücke einer Gardinenstange diese Differenzen gut überdecken.
Diese Gardinenstangen haben den Vorteil, dass der Vorhang an Gardinengleitern befestigt, in einer Nut unterhalb des Rohres gleitet. Der Lauf dieser Gardinenstange ist im Rohr eingelassen, dadurch kann der Vorhang an den Trägern vorbeigleiten, deshalb muss dieser nicht mehr geteilt werden. Innenlaufrohre für Gardinenstangen bestehen aus eloxiertem (abriebfestem) Aluminium, das Zubehör ist aus Edelstahl. Das ist fertigungsbedingt so, Innenlaufrohre für eine Gardinenstange lassen sich nicht aus Edelstahl fertigen. Es sind Kombinationen der Gardinenstangen aus Innenlauf Rohren mit glatten Rohren möglich, dadurch kann man Stores und Übergardinen miteinander kombinieren.
Gardinenstange für Erkerfenster
Wenn in Ihrem Haus oder Wohnung ein oder mehrere Fenster über Eck angeordnet sind, brauchen Sie eine sogenannte Erkeranlage für Gardinenstangen. Diese entsteht durch die Verwendung von
Gelenkverbindern für Rohre und Rundbögen für Innenlaufgarnituren. Während Gelenkverbinder einfach in das Rohr einer Gardinenstange eingeschoben werden, müssen Rundbögen fest mit dem Innenlauf verbunden werden. Andernfalls kann man die Gardinengleiter nicht um die Ecke ziehen. Außerdem sind Rundbögen nur als 90 Grad Bögen lieferbar. Mit diesen Teilen kann man die Gardinenstangen genau auf die Fenster anpassen.
Die Fensterbank ist dem Vorhang im Weg
Wenn Sie eine Fensterbank haben, welche zu breit ist, bzw. zu weit in das Zimmer ragt, dann kann man Trägerverlängerungen verwenden. Diese gibt es in verschiedenen Längen oder man kann mehrere hintereinander verwenden. Dadurch kommt die Gardinenstange weit genug von der Wand weg.
Der Rollokasten kann nicht angebohrt werden.
Wenn ein Rollokasten über dem Fenster vorhanden ist, der nicht angebohrt werden kann, so kann man einen Deckenträger für Gardinenstangen verwenden. Dabei hat man die Wahl ob nur der Mittelträger für die Gardinenstange, oder ob mehrere Träger an einer Decke montiert werden. Man kann eine solche Gardinenstange auch mit Wandlagern kombinieren, wenn eine Gardinenstange zum Beispiel in einer Dachgaube montiert werden soll.
Eine Deckenbefestigung für Gardinenstangen ist immer dann sinnvoll, wenn eine Fensterbank zu weit in das Zimmer ragt, oder wenn man einen Mittelträger nicht am Rollokasten befestigen kann. Deckenbefestigungen für Gardinenstangen sind ein- und zweiläufig lieferbar, wobei die Rohre dann von oben in einen T-förmigen Träger eingelegt und mit einer Schraube befestigt werden. Deckenbefestigungen für Gardinenstangen gibt es vor allem für Innenlauf Rohre mit Längen bis zu 25 cm. Dabei wird die Gardinenstange von oben mit einem Träger gehalten, ein Vorhang kann dann an diesem Gardinenstangen Träger vorbeigleiten.
Vorhangschiene
Vorhangschienen waren früher viel weiter verbreitet als heute. Ursprünglich wurden sogenannte T-Schienen aus Blech oder später aus Kunststoff auf Holzbrettern befestigt und mit einer Blende versehen. Später wurden Innenläufe in Tischlerplatten, später in Kunststoff Schienen eingelassen. Heute trifft man diese oft als Aluminium Schienen vor allem für Flächenvorhänge, Plisseeanlagen und Raffvorhänge an. Seit vielen Jahren sind aber Gardinenstangen viel beliebter als Vorhangschienen, da diese mit Endstücken viel flexibler dekoriert werden können.
Der Rollokasten steht vor
Wenn ein Rollokasten in den Raum hineninragt (meistens ca. 5 cm) dann gibt es
Trägerverlängerungen um den Überstand auszugleichen und die Gardinenstange gerade zu befestigen. Diese sind 5 cm lang, meistens ist das ausreichend, da man zur Not den Mittelträger auch ein paar Millimeter näher am Fenster monitieren kann. Dann hat die Gardinenstange zwar in der Mitte einen leichten Knick, aber das ist nur minimal und fällt weiter kaum auf. Eine andere Möglichkeit sind kleine Hölzscheiben oder Holzklötzchen, die man in der Farbe der Wand streichen und unter den Mittelträger legen kann, dann sind die Gardinenstangen absolut gerade montiert.
Edelstahl wird heute mit sehr viel Halbwissen und Unwahrheiten belegt. Die Meinung nur antimagnetische Stähle seien Edelstähle ist ebenso falsch, wie die Frage ob es sich um VA Edelstahl handelt. Der Begriff VA Stahl ist ein Handelsbegriff wir Tempo Taschentuch oder Inbus Schraube, auch sind nur ganz wenige Edelstähle antimagnetisch. Es gibt sogar rostende Edelstähle. Einzig und allein die Angabe der Legierung bzw. der Legierungszusätze nach DIN oder EN gibt Auskunft über Güter verwendeter Werkstoffe. Unsere Gardinenstangen aus Edelstahl werden aus ferritischen, nichtrostenden Edelstählen nach DIN EN 10020 WNr. 1.4016 (X6Cr17), AISI 430 und WNr. 1.4104 (X14CrMoS17, früer X12 CrMoS 17), AISI 430F gefertigt. Damit sind diese Stähle nichtrostend, aber magnetisch und als Gardinenstangen praktisch unverwüstlich. Nur säurebeständige Edelstähle wie sie im Lebensmittelbereich oder im Kraftwerksbau eingesetzt werden, sind noch beständiger. Diese Stähle sind auch antimagnetisch.